Splitter in der Seele
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Die Vergangenheit holt mich manchmal ein,
doch heute trägt der Gedanke Licht in sich.
Er dringt zwar tief in mein Herz hinein,
doch langsam öffnet sich ein Weg für mich.
Der Rückblick sticht noch immer,
doch ich lerne ihn zu lassen.
Im Himmel über mir,
beginnt ein Licht zu fassen.
Die Splitter in der Seele
sind da, doch nicht mehr scharf.
Ihre Narben tragen Stille,
ihr Schmerz wird langsam zart.
Ich fühl mich nicht mehr dunkel,
denn Sterne brechen durch.
Ein Funke weit in der Ferne,
wird langsam mir zur Flucht.
In meinem stillen Herzen,
liegt ein Splitter ohne Pein.
Was einst nur wehtat, wandelt
sich leise in etwas Heil.
© Claudia Behrndt
´2018
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