Sonnenhungrig

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Sonnenhungrig

©Hans Hartmut Karg
2018

Mit klopfenden Herzen und voller Sehnen
Warten wir auf den Bus in den Süden,
Wo wir uns mit Frühsommerlichem verwöhnen,
Wir aus dem Norden, die so leicht ermüden!

Das Frühjahr treibt uns endlich hinaus,
Wo wir uns so gerne zum Südgang entschließen,
Verlassen dort kaltfeuchtes Winterhaus,
Um unser Leben dort frei zu genießen.

Die Sonne treibt uns hin zum Wasser,
Touristen, die Vögel, die vielen Fliegen.
Da brauchen wir natürlich keine Bespasser,
Das Lustvolle werden allein wir hinkriegen,

Womit wir unser Dasein erst lieben:
Sich setzen an einen herrlichen Tisch
Zu Freunden und allen, die uns lieben
Bei Pasta, bei Wein und frischem Fisch.

Die Sonne treibt unsere Lebensgeister
Zu mehr, als nur zu stillem Abwarten,
Denn sie ist der unendliche Lebenskleister,
Mit dem wir fröhlich in den Tag hinein starten.

*

Informationen zum Gedicht: Sonnenhungrig

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29.05.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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