Sinnes-Berührungen

Ein Gedicht von Anita Namer
Manchmal – werde ich berührt.
Es ist....als würden Worte plötzlich zu Händen.
Zu Händen, die streicheln wollen und die sich wünschen, gestreichelt zu werden.
Es ist...als würden Worte plötzlich zu Lippen.
Zu Lippen, die andere Lippen berühren wollen, ganz sanft und die geküsst werden wollen,
mal sanft, mal voll Leidenschaft.
Es ist...als würden sie plötzlich zu Sehnsucht.
Zu Sehnsucht, die alles befreit, was eingesperrt war.
Was pocht, was schon lange raus will....ausgedrückt, gelebt, gespürt.
All das Lachen, all die Freude, all die Leidenschaft, all die Umarmungen, all die Küsse, all die Berührungen, all die Geborgenheit, alle Zärtlichkeit, alle Sinnlichkeit....einfach alles - was wir sind
und was wir schon immer bereit sind - zu schenken.
Worte, Gefühle verselbständigen sich…..
Man nimmt wahr, spürt, fühlt, empfindet.
Grenzen kommen ins fließen, lösen sich auf.

Dann klopft das Herz, hüpft, schlägt Purzelbäume.
Wo kommt das plötzlich her?
Ist das alles schon immer in uns versteckt?

Kannst du es fühlen, spüren, was in dir ist?
Was dich bewegt, was du wünscht, was du träumst?
Sätze voller Farben, Lieder mit neuen Abenteuern,
Bilder voller Leben,
Denken, das spielt....
und dich....als den, der liebt.

Manchmal werde ich berührt.
Von Worten, Gedanken, Gefühlen, Musik.
Kennst du das auch?

© A. Namer 12/2016

Informationen zum Gedicht: Sinnes-Berührungen

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01.06.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Anita Namer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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