Sie ist mir
Sie ist mir
Sie war mir niemals wirklich fern,
Obwohl sie so weit von mir wohnt.
Am Himmel sehe ich ihren Stern,
Mit dem abends Sie mich belohnt.
Oft fühle ich, wie schlimm es ist,
Auf diesen einen Stern zu warten.
Ich sehe ja unsere Lebensfrist –
Sollen ausharrend wir warten?
Dann leuchtet er mir abends noch,
Denn tröstlich offenbart er mir:
„Ich bleibe immerzu Dir doch,
Auf ewig, das versprech‘ ich Dir.“
©Hans Hartmut Karg
2026
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