seine erste große Liebe

Ein Gedicht von Joachim Rodehau
spät aber noch zeitig

eine erfahrene"Naschkatze"

Mit 60 noch bei Mutter leben,
naja, was soll`s, soll es ja geben.
Die Richtige halt nicht gefunden,
zu der man fühlte sich gebunden.

Ein Auge warf man schon auf ihn,
vermutlich sah er nur nicht hin?
Oder lag es an ihrer dicken Brill,
das Auge konnt nicht sagen, ich will?

Na egal, es gab ja Hände noch,
runzelig, aber forsch dann doch,
tat sich eine bald der ihren,
da auf seinem Schoss platzieren.

Ja, der Kaffeklatsch wurd genutzt,
und nicht nur Kuchen da"verputzt",
auch er, das erste Mal im Leben,
Mutter`s Freundin"tat`s ihm geben".

Informationen zum Gedicht: seine erste große Liebe

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10.01.2016
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