schon genial wie Gott den Menschen schuf

Ein Gedicht von Joachim Rodehau
doch irgendwann kam ein Beschwerderuf


„Nun, Verlass ist ja auf meine Augen,
denn ich kann damit sehr gut sehn.
Ja, und sind Gerüche aufzusaugen,
macht auch die Nase,kein Problem!“

"Auch mein Mund ist sehr verlässlich,
kein Wort entflöst ihm unbedacht!“
Doch an der „Birne“, das ist hässlich,
haste bei mir da noch was angebracht!“

„Zwei „Störenfriede“ möcht ich sagen!“
„Da ist kein Verlass drauf, direkt am Hals!“
„Eigendlich Blödsinn, sie mit rumzutragen,
denn Die sind ja immer voller Schmalz?“

„Tja lieber Gott, ich würd mal sagen,
da ist wohl leicht was schiefgegangen?“
Ja, als Du mich schufst, muss ich beklagen!“
„Haste die Beschwerde drob empfangen?“

„Dann gib mir ein Zeichen von da oben!“
„Ja, sag mir wie`s geht, das zu beheben?“
Und tatsächlich kam dann eins von droben.
Sollt wohl heissen, spülen, es gab Regen.

Informationen zum Gedicht: schon genial wie Gott den Menschen schuf

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24.08.2011
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