Schicksalsknoten

Ein Gedicht von Meteor
Oft ist man geneigt zu resignieren,
das Schicksal hängt an einem dran,
ist ständig einen am runterziehen,
fügt sich der Rolle im Masterplan.

Was mit einem glücklos geschieht,
schiebt man der Bestimmung zu.
In den Genen, am Umfeld es liegt,
schiebt es Karma in die Schuh.

Auf diese Weise verpaßte Chancen
vorschnell für sich verworfen,
oft nur Bruchteile von Nuancen
und selten 2. Chancen offen.

Jeder Mensch hat Macht zu handeln,
kann selber Entscheidungen treffen.
Nicht immer einfach fällt ein Wandel,
meist muss man selbst nachhelfen.

Wer sich willenlos der Fügung fügt,
gibt die Schicksalsfäden aus der Hand.
Wem aber so sein Leben nicht genügt,
knüpft seine Knoten selbst fortan.

© meteor 2025

Informationen zum Gedicht: Schicksalsknoten

8 mal gelesen
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30.11.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Meteor) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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