Schattenwurf

Ein Gedicht von Max Vödisch
Ein kahler Raum, vom Mond gestreift,
wo keine Hand mehr nach ihm greift.
Das Gestern liegt wie Staub im Licht,
das durch die hohen Fenster bricht.

Was bleibt, ist nur ein matter Ton,
ein Flüstern aus der Illusion.
Und in der Stille der tiefen Nacht
verliert die Seele ihre eigene Macht.

Informationen zum Gedicht: Schattenwurf

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14.04.2026
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