Sandburgen
Am magischen Morgen am Meer
baue ich Sandburgen, glücklich und frei.
Hohe Mauern, große Türme zur Wehr,
die gegen Strömungen der Widerstand sei.
Die Gräben sind immer tief und breit,
extra lang, damit man so die Flut auffängt.
Sieh, wie das Wasser strömt auf jeder Seit',
sich seufzend seinen Weg ertränkt.
An der Basis steht eine große Tunneltür
für Strandfeen, die an diesem Ort leben.
Für die Seepferdchen ein pasśendes Spalier,
stolz sie in ihr neues Zuhause einschweben.
Sieh die Fenster mit Seetangvorhängen,
jedes davon fein dekoriert, ausstaffiert!
Alles stabil aus Sand mit Muschelsträngen,
gegen die schlagende Dünung präpariert.
Nur gebaut für diesen Moment am Meer,
nach der Flut ist der Strand wieder leer.
Doch ist es diese Magie, die mich bindet,
die Nacht sorgt dafür, dass sie schwindet.
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