Riss aus Messing
Nichts beginnt sauber.
Ein Schlag
splittert im Raum,
Kabel glühen,
der Boden denkt in Kreisen.
Eine Trompete
bricht durch die Wand.
Metallischer Atem,
ein Tier aus Elektrizität
mit Funken im Fell.
Der Bass taumelt nicht,
er beschwört.
Die Orgel schwitzt Licht.
Das Schlagzeug baut ein Gewitter
aus Knochen,
Kupfer,
Puls,
Benzin.
Hier wird nichts geglättet.
Hier tanzt der Lärm
mit offenen Augen.
Miles steht irgendwo
im Zentrum des Sturms
und gibt dem Chaos eine Form,
die sich sofort wieder zerstört.
Genau dort,
in der Überhitzung,
im flackernden Draht,
im schwarzen Honig der Verzerrung,
entsteht eine Freiheit,
die nicht schön sein will,
nur lebendig.
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