RENAISSANCE
Ein Gedicht von
Sven Stroh
Finster die Nächte, still graue Tage
Dunkel die Mächte, verzweifelte Lage.
Kein Vorwärts im Blick, die Wege versperrt
Der Schritt nur zurück, Illusionen verzerrt.
Die Sonne verdeckt, die Wolken, sie weinen
Die Füße verdreckt, tief im Schlamm mit den Beinen.
Nur leere Gesichter, das Lächeln verschwunden
Unfair ohne Richter, an das Schicksal gebunden.
Und dann aus dem Nichts, am Ende der Welt
Im Glanze des Lichts, das Hier neu erhellt.
Die Gedanken nach vorn, im Fokus das Jetzt
Schöner Sinn, runde Form, kalte Ecken ersetzt.
Ich spüre die Wandlung, der Frieden kommt auf
So klar diese Handlung, einfach gut der Verlauf.
Vorbei ist die Not, fühle mich auserkoren
Wie die Welt war ich tot, bin nun wiedergeboren.
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