Quak im April
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Ein Quak, erschallt am Teiches Rand,
der Frosch erwacht aus tiefem Schlaf.
Er streckt sein Bein aufs Uferland
und blinzelt, wo die Sonne traf.
Er plumpst ins Wasser, platsch und klatsch,
wirft Ringe auf das stille Nass.
Sein Sprung ist kühn, sein Bauch ist prall –
Er feiert laut den Frühlingsspaß.
Er quakt die Mücken aus dem Rohr,
er quakt den Regen freudig an.
Sein Lied dringt jedem tief ins Ohr,
der je am Teiche lauschen kann.
Auf einem Stein thront er als Chef,
smaragdgrün, stolz und federleicht.
Kein König hat so einen Treff –
Quak! – wenn der April ihn streicht.
© Claudia Behrndt
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