Pflück' dir das Glück

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Schau aus dem Fenster, der Morgen erwacht,
er hat sich vorab keine Sorgen gemacht.
Die Vögel, sie singen, sie fragen nicht wie,
sie fliegen und nutzen die Melodie.

Wir tragen die Welt oft als Last auf dem Rücken,
versuchen, die Zukunft in Formen zu drücken.
Wir planen und grübeln, wir zweifeln und sorgen
und jagen das Gestern im Schatten von Morgen.

Lass los, was dich drückt, und nimm, was dir bleibt,
weil Leichtigkeit Kummer am besten vertreibt.
Ein tiefer Atemzug, ein Schritt in den Tag,
egal, was da hinten noch kommen mag.

Nehmen wir heute doch das Leben mal leicht,
bevor auch die jetzige Stunde verstreicht.
Das Leben ist Tanz und ein flüchtiger Flug;
schwer ist es wahrlich von selbst schon genug.




© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Pflück' dir das Glück

07.10.2026
3 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Birgit Klingebeil) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.