Pfingstmorgen-Licht

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Ein leiser Wind streicht durch die Zweige,
trägt goldnes Flüstern übers Land.
Als ob der Himmel zärtlich neige,
sein warmes Licht in unsre Hand.

Die Knospen öffnen sacht die Augen,
im Tau erwacht ein neuer Klang.
Es scheint, als könne Hoffnung taugen,
für jeden Schritt, ein Leben lang.

Ein Feuer brennt in stillen Herzen
nicht laut, doch hell und voller Mut.
Es wandelt Zweifel, lindert Schmerzen,
macht selbst aus Schatten neues Gut.

So zieht durch Straßen, Feld und Räume
ein Hauch von Neubeginn und Zeit
und pflanzt in uns die schönsten Träume
von Frieden, Kraft und Ewigkeit.

Informationen zum Gedicht: Pfingstmorgen-Licht

5 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
24.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.