Pfad zur Hölle
Nachts ...
unterwegs auf abgelegenem Pfad,
in den Tiefen der Schwärze,
nahe einem ungesegneten Grab,
auf ihm eine rußige Kerze.
Ein beschworenes Wesen im Grund,
das keine Gnade kennt,
entsteigt dem höllischen Schlund,
von einem Ritus gedrängt.
Mit zwei Augen wie Glut,
sein Atem ist Schwefel,
verflucht giert es nach Blut,
alles an ihm ein Frevel.
Kriechend durch die Schatten,
so lautlos mit kalter Gewalt,
kann es gar nicht erwarten,
greift sich die nächste Gestalt.
Ein panischer Schrei in der Nacht,
der jäh im Halse einfriert,
einmal mehr den Tod gebracht,
von der Klaue des Bösen zelebriert.
Das nächste Opfer ist bereits erspäht,
an Halloween zur Hölle ist's der Weg,
auf diesem Pfad das Grauen gewinnt,
verstreut darauf die Asche derer,
wer sich nicht in Acht nimmt.
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