Perlen der Poesie

Ein Gedicht von Maria L. Späth
Schilt nicht den Dichter, wenn er säumt
und wieder mal den Tag verträumt,
oh, nenn ihn keinen Müßiggänger.
Er ist der Minne treuster Sänger

und spielt die Leier alle Zeit.
Ja, noch im Schlaf ist er bereit,
den Träumen ihren Reim zu geben,
wenn sie wie Sternenstaub entschweben.

Er fängt der Elfen Lieder ein,
denn keines soll verloren sein
im weiten Meer der Phantasie.

Er bringt sie zärtlich zu Papier,
schenkt sie bisweilen dir und mir,
die kleinen Perlen der Poesie.

Informationen zum Gedicht: Perlen der Poesie

05.12.2013
1.360 mal gelesen
1
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
5,0 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.