Ozean der Stille

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Wenn die Stille das Wort ergreift
und der Lärm dieser Welt jäh enteilt,
dann wird das Eigene zart gestreift,
weil die Seele ganz bei sich weilt.

In ihren Worten liegt ein Wissen,
das tief in uns selbst vergraben ruht,
von Träumen, die wir schon vermissen,
und längst vergangener, stiller Glut.

Sie flüstert dann von alten Träumen,
von dem, was noch im Inneren wacht.
Wie der Wind haucht in den Bäumen
in einer sternenklaren Sommernacht.

Auch stellt sie Fragen ohne Drängen
und zeigt ein Bild, das wahrhaft bleibt.
Befreit den Geist von engen Zwängen,
bis er die eigene Geschichte schreibt.

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Sie ist ein Ozean aus sanftem Licht,
weil sie dir Mut und Kraft zuspricht.




© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Ozean der Stille

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24.04.2026
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