Orchester

Ein Gedicht von Hans Josef Rommerskirchen
17.04.11

Ein Orchester denkt euch bloß,
hab vor kurzem ich gesehen,
mein erstaunen war so groß,
denn ich konnt es kaum verstehen.

Es bestand aus Menschen nicht,
wie es üblich wär gewesen,
höret nur was ich bericht',
so was habt ihr nie Gelesen


Zwei Spatzen,Karl und Josefine,
die spielten auf der Violine,
ein Esel und ein Stier,
die saßen am Klavier

Und ein Hund mit Namen Bello,
zupfte vorne auf dem Cello,
ein Hirsch der blies mit guter Laune,
gar wunderbar auf der Posaune.

Eine Eule rund wie Fass,
spielte auf dem Kontrabass,
blind schleichen sind nicht da gewesen.
Sie konnten keine Noten lesen.

Auch zu loben sei doch hier,
Gustav noch das Murmeltier,
das na ja grad nach bedarfe,
herrlich spielte auf der Harfe.

Und ein Frosch wie sonderbar,
was ich wohl, gedacht nie hätte,
spielte rein,und wunderbar,
auf der Klarinette.

Und Kater Fips der Mäusefänger,
verdingte sich als Opernsänger.
Ein Gänserich zum guten end
stand vorn am Pult als Dirigent.

Nun fragt ihr euch wer spielte Flöte ?
dem Unken nach wars eine Kröte
Sie spielten draus im Wald ,im freien,
die aller schönsten Melodeien.

Informationen zum Gedicht: Orchester

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16.12.2011
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