Orange

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Orange, das trägt die Müllabfuhr,
der Strassendienst, die Rettungskraft,
wer auffällt und auffallen mag -
die Farbe strahlt mit sanfter Macht

Bei Sonnenauf- und untergang,
kurz zwischen rot und gelblich weiss,
muss aprikosenfarben glüh'n
der Sonnenball so glühend heiss

Die kleinen Sonnen kauf ich gern
zur kalten, rauen Winterzeit
Orangen und auch Mandarinen
sind voller Lebenskraft und Freud

Die Ringelblume sah ich blüh'n,
die Pfifferlinge in den Wäldern,
den Admiral im Garten zieh'n,
den Kürbis auf den Feldern

Die Mönche Asiens tragen sie,
die Farbe frohen Lebens,
der Achtsamkeit, des Übergangs
am Schluss endlosen Strebens

Karotten, Mangos, Süßkartoffeln,
die ess ich für mein Leben gern
Das Feuer brennt, das Herbstlaub fällt -
am Horizont versinkt ein Stern

Informationen zum Gedicht: Orange

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30.11.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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