Obergrenze (709 statt 598)

Ein Gedicht von Ewald Patz
Obergrenze müsst' es geben
Für den Deutschen Bundestag;
Der ist mächtig angewachsen,
Über Nacht- mit einem Schlag.

Der verursacht hohe Kosten
Und jetzt werden es viel mehr;
Doch ab Mittwoch sind dort immer
Wie gewohnt die Plätze leer.

Ein Versorgungsunternehmen
Ist für viele das Mandat,
Darum freut sich jeder diebisch,
Der so eins errungen hat.

Für das doch sehr kleine Deutschland
Ist das Parlament zu groß,
Doch das Heer Parteisoldaten
Werden wir nicht wieder los.

Nur im großen China gibt es
In dem Volkskongress noch mehr,
Doch im Gegensatz zu Deutschland
Sind die Plätze dort nie leer.

Informationen zum Gedicht: Obergrenze (709 statt 598)

209 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
14.10.2017
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ewald Patz) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige