Null Bock auf Trashtalk

Ein Gedicht von Meteor
Und wieder beklagt man die Diskurskultur,
die Mehrheit verhalte sich viel zu stur.
Warum soll man mit Argumentresistenten
beim Diskutieren Zeit verschwenden?

Wer sachliche Logik und Fakten ignoriert,
auf jede Nachfrage nur Parolen aufbietet,
wer statt Selbstreflexion Blockade zelebriert,
von vornherein wird dabei nichts befriedet!

Im Vordergrund stehen Glaubenssätze,
das Bedürfnis nach Identitätswahrung,
ihren Vorbetern gestatten sie gar Hetze,
verneinen selbst eigene Erfahrung ...

Selbstverständlich sind's Meinungsgegner,
die mehr als alle anderen einem auffallen.
Fein gepflegtes Feindbild dieser Übeltäter,
linksversi fft und nur Wokes am lallen...

Spätestens bei dieser "Konkretisierung"
entlarven sich doch des Klägers Ziele.
Es geht nicht um Kompromisfindung,
vielmehr, dasś man sich selber profiliere.

Nebenbei bemerkt, es gibt so Themen,
wo es einfach kein "Nachgeben" gibt,
z.B. mit gesichert Rechts-extremen,
denen doch nichts an Demokratie liegt.

Es gibt auch keine Fakten zu "verhandeln",
keine belegte Un-/Wirksamkeit von Stoffen.
Kompromisse für Konfliktlösungen mangeln,
es gibt kein "fair' für Lügen, kein Hoffen!

Informationen zum Gedicht: Null Bock auf Trashtalk

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24.06.2026
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