Nichts geht verloren

Ein Gedicht von Helga
An dem reich gedeckten Tische,
speist man Fleisch und feine Fische,
und es bleibt dabei nicht aus,
Krümel fallen von dem Schmaus.

Ruhig geht das Mahl dann weiter,
unten wartet schon ein Zweiter;
denn ein Vogel, klein und flink,
holt sich rasch den guten Wink.

Was dem einen kaum von Wert,
wird vom anderen sehr begehrt;
denn was still zu Boden fällt,
nährt noch Leben auf der Welt.

Informationen zum Gedicht: Nichts geht verloren

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16.05.2026
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