Neulich im Wald..

Ein Gedicht von Wilfried Kuhse
Neulich führte ein Weg in den Wald,
es war am Morgen und etwas kalt,
Bäume lockten mit blühenden Ästen,
sind gerne Ziel von fliegenden Gästen,
Vogelsang erklang so schön wie selten,
wohl als Beweis für ihre Freude gelten,
lauschend man im hohen Grase stand,
umhüllt von einer feuchten Nebelwand,
war auch nicht allein zu dieser Stunde,
hörte freudiges Gebell kleiner Hunde,
ein Teich als Tränke für alle da war,
ein Schluck getraut schmeckte klar ,
die Sonne kam leise aus der Nacht,
Blumen dann ihre Blüten aufgemacht,
Bienen reichlich kamen angeflogen,
mit Genuß dann Nektar aufgesogen,
ein Specht emsig war auch zu hören,
die Geräusche nur dem Baum stören,
Rauschende Blätter durch etwas Wind,
Erinnerung an Zeiten gelebt als Kind,
da waren solche Morgen oft zu erleben,
der Schulweg hat diesen Weg ergeben,
nun stand man da in grüner Pracht,
genoß es, das Hektik Pause macht,
sah der Tierwelt zu bei dem Leben,
konnte den Gedanken Ruhe geben,
erlebte so die Natur als kleines Glück,
wollte nicht mehr in den Tag zurück,
wünschte eine neue Welt am Morgen,
einige Tränen blieben nicht verborgen..

Informationen zum Gedicht: Neulich im Wald..

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22.02.2026
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