Neujahrsgedicht

Ein Gedicht von Sepp Höltschl
Wenn ein Jahr zur Neige geht,
Champagner auf dem Tische steht,
das Neujahrstraditionsgericht,
Frau Merkel aus dem Kasten spricht,
vernehmen wir das sehr betroffen,
und dann wird erst mal gesoffen.

Manch einer fast noch den Beschluss,
dass er sein Leben ändern muss,
beim Rauchen, Saufen oder Fressen,
bis Morgen ist es dann vergessen.
Man gibt die Hoffnung halt nicht auf,
und da trink wir darauf.

Pyrotechnik und Granaten,
werden mit Hurra verbraten,
der arme Rentner schaut verbittert,
Hund und Katze, jault und zittert,
die Nacht, sie scheppert, knallt und stinkt,
worauf man nochmal einen trinkt!

Das Jahr das uns einst so erfreute,
verachtet und verjagt man heute,
ein neues Jahr steht uns ins Haus,
da bricht der Kommunismus aus,
alles wird ganz anders werden,
und es fängt an mit Darmbeschwerden!

Das neue Jahr wird meist verschwommen,
vom Betrachter wahrgenommen,
die positiven Emotionen,
sind vorbei – man muss sich schonen,
denn die Birne ist so weich,
und die Jahre alle gleich!

Trotzdem wünsche ich Euch allen,
dass bei Euch die Korken knallen,
dass allgemeines Wohlbefinden,
Sie am Morgen wiederfinden,
und das im Jahr, das nun beginnt,
wir Glücklich und Zufrieden sind!

Informationen zum Gedicht: Neujahrsgedicht

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30.12.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Sepp Höltschl) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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