Nebeltau

Ein Gedicht von Klaus Enser-Schlag
Nebeltau liegt auf den Feldern,
zaghaft, sanft erwacht der Tag.
Vogelsang klingt aus den Wäldern,
noch ruht alle Müh´ und Plag`.

Sorgen sind wie Schattenwesen,
welche noch verhalten sind,
könnt´ ich doch die Zukunft lesen,
welches Schicksal sie bestimmt.

Blätter säuseln mit dem Winde,
flüstern ihm Geheimes zu,
unser Herz im Stamm der Linde
schützt die Worte „Ich und Du“.

Möchte den Moment bewahren,
der so überirdisch schön,
all die Liebe stets erfahren,
mit der wir durch´s Leben geh´n…

Informationen zum Gedicht: Nebeltau

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25.09.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Klaus Enser-Schlag) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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