Nebelgrenzen ohne Starre

Ein Gedicht von Anton Schlittmaier
Wo sind Grenzen, wenn der Nebel
sich mit Schnee in eins vermengt,
sich mein Ich ins Nichts versprengt?
Spür ein Bad im All: Mein Faible.

Kurz nur später seh ich feste
Grenzen zwischen Baum und Baum.
Ich davor, ein Punkt und Saum
für sich, aber auch Geäste.

Ich, gewachsen aus dem Stamm,
aus der Wurzel, aus dem Ganzen,
möcht mich nicht zu sehr verschanzen.
Schreib so schmal das Monogramm.


© ANTOSCH

Informationen zum Gedicht: Nebelgrenzen ohne Starre

2.490 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
03.12.2019
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige