Nacht

Ein Gedicht von Andreas Baier
Nacht !
Und wieder es mich dürstet,
nach der Wärme zartem Glück .
Nacht !
Und wieder diese Sehnsucht,
nach vergeb`nem Liebesglück .

Nacht !
Und wieder kommt die Trauer,
um verlor`ne Zeiten hier .
Nacht !
Und es komm die Fragen ,
über den Sinn des Daseins mir .

Nacht !
Und mürbende Gedanken ,
was wohl jetzt das liebste macht .
Nacht !
Und immer wieder Sorgen ,
die ein um den Schlaf gebracht.

Nacht !
Du hässlich , graues Weib ,
was hab ich Dir nur getan ?
Nacht !
Du ewig , schrecklich Elend ,
warum tust Du mir das an ?

Nacht !
Ein stetig , ewig wanken ,
kämpft mit Gedanken , kämpft mit Sinn .
Nacht !
Du kannst mich nicht besiegen ,
zieht`s mich steht´s zum liebsten hin .

Nacht !
Schon mit der Morgensonne ,
verlicht dein hässliches Gesicht .
Nacht !
Du siehst mich immer lächeln ,
du quälst mich , doch besiegst mich nicht .

aus : ICH - Gedanken aus der Stille
1.Buch
Alle Rechte beim Autor

Informationen zum Gedicht: Nacht

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16.02.2015
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