Mütterliche Nahrungsquelle

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -

Er schleicht sich ins Zimmer auf leisen Sohlen,
hält sich vor ihr versteckt und blickt verstohlen
hinüber zu der jungen Mutter mit Kind,
di seit der Geburt innig verbunden sind,
sieht zu, wie der Säugling an der Brust zuzelt,
sein rosiges Gesichtchen wirkt verhutzelt.
Berauscht von der Szene, er dem Kind zuwinkt,
da an der Brust seiner Mutter gierig trinkt
und träumt derweil davon, ein Säugling zu sein,
gebettet zwischen den prallen Brüsten fein,
die ihm gehaltvolle Milchnahrung spenden,
jedoch leider lässt sich die Zeit nicht wenden.

Informationen zum Gedicht: Mütterliche Nahrungsquelle

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15.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.