Morgendämmerung am See

Ein Gedicht von Magda Förster
Ein kalter Morgen steigt -
mit erstem Licht umflort
und zarter Morgenröte.
Der leere Baum noch schweigt,
kein Laut, der sich dem jungen
Morgen böte.

Die Gräser, das Gesträuch -
wie starr sie stehen.
Im Wasser sich
der Morgenhimmel spiegelt -
ein leichtes Wehen.

Reif hat noch keinen
Zweig des Baums entsiegelt -
vom rosaroten Wölkchen
eine Spur.

Still und ergeben wartet
die Natur. --- Bis:
ein kleiner Vogel seine Stimme hebt…
Der erste Laut, die Stille
sich belebt.

Informationen zum Gedicht: Morgendämmerung am See

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25.07.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Magda Förster) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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