Melanie

Ein Gedicht von Klaus Lutz
Etwas vermisse ich jeden Tag! Ich
laufe durch die Strassen. Sehe die
gleichen Geschäfte. Die gleichen
Kneipen. Die gleichen Plätze. Die
gleichen Parks. Aber etwas, an der
Zeit, vermisse ich. Und das bist Du!

Ich denke an Israel! An den Kibbutz.
An Tiberias. An das Eiscafe. An den
See. An den Strand. An den Jordan.
An Tage die laecheln. An Nächte die
tanzen. An Sterne die lieben. Und
sehe das Glück. Denn da warst Du!

Ich denke an Morgen! An Ideen. An
perfekte Sätze. An Blicke die fliegen
An Lieder die sehen. An Lichter die
malen. An gute Zeiten. An echte
Spiele. Und wahre Kunst. Und was
Morgen sein wird. Denn da fehlst Du!

Ich denke an mein Leben! An Jahre
wie Siege. An die Reisen von mir. An
Strände mit Sonne. An Landschaften
aus Musik. An Tage wie Feste. An
Träume die wahr wurden. Und die
Freiheit die wartet. Denn da bist nur
Du!

(C)Klaus Lutz


Hallo

Wie einfach ist einfach? Wie einfach kann
ein Satz sein? Damit ihm nicht das
Unscheinbare etwas verloren geht. Der
Charme, der zum Denken inspiriert. Und
aus dem Leben, mehr als ein Nichts macht.
Es wieder Staunen und verzückt sein lässt.
Und mit dem Blick auf die Welt vorwärts
schreitet. Immer Geld, Macht, Reichtum
und Ruhm im Blick. Mit der unscheinbaren
Sprache, als Waffe im Gepäck. Der Applaus,
die Begeisterung, als Tür in die Königswelt.
Nein, das war der falsche Ansatz. Und jetzt
bin ich aus dem Tritt gekommen. Wegen
Blödsinn. Und finde keinen Anfang mehr.
Fangen wir die Idee wieder von vorne an.
Wie weit kann das Nichtige gehen. So das
es nicht der Nichtigkeit verfällt. Und das
normale Leben noch gut findet. Also, wo
endet die Nichtigkeit. Um dann, zur
Göttlichkeit zu werden. Und es gut findet,
Jahre am Strand zu liegen. Und zwar mit
Wein und der puren Natur. Die Erkenntnis
der Nichtigkeit, als der Weg zur Lebenskunst.
Zum Hobbykoch und Pilzsammler. Der König
der Kleinigkeiten. Der Putzlappen der
Wohnung. Der Staubsauger des Teppichs.
Die Waschmaschine, der schmutzigen
Wäsche. Der Nikolaus für selbstlose
Männer. Jetzt habe ich den Faden
verloren. Also nochmal: "Wie göttlich
ist die Göttlichkeit? Und ab welchem
Punkt, wird die Göttlichkeit paradiesisch?
Und der Mensch zum Schwan. Und eine
Kugel an Eis zum Kunstwerk. Und wie
kann man einer Kugel an Eis, ein
Denkmal setzen. Gerade' wenn es nach
fünf Minuten, nicht mehr da ist. Egal!
Heute komme ich zu keiner Lösung
mehr. Also! Gute Nacht und bis Morgen.

(C)Klaus Lutz

Informationen zum Gedicht: Melanie

24 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
1
11.02.2024
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige