Meine Welt (1)

Ein Gedicht von Mary H
In meiner Welt kann niemand rein.
Der Eingang ist besetzt von wilden
Tigern, die alles andere sind als fein.
Es sind die Monster, die sich bilden.

Solange ich keinen reinlasse
kann sich kein Monster bilden.
Hier ist es simpel, ich lasse
sein, das Finden.

Wozu jemanden finden?
Wozu soll ich mich binden?
Monster dürfen hier nicht entstehen.
Doch was ist wenn Sie es einsehen?

Dass in Wahrheit Ich auch ein Monster bin?
Sind solche Welten da um Monster rein und raus
zu lassen? Wieso schweigt man weiterhin?
Ich liebe diese Monster aus

den verschiedensten Gründen.
Sie fügen mir verschiedene Wunden
zu, doch trotzdem liebe Ich sie.
Traue mich dennoch nicht, die

Ungeheuer loszulassen und ihnen alles,
alles, alles zu erlauben.
Sonst fall ich.

Und dann seh Ich
die harte Wahrheit.

Informationen zum Gedicht: Meine Welt (1)

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08.07.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Mary H) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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