Meine alten Hände

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Meine alten Hände

Meine alten Hände, früher braun, heute rot,
Können die Bräune kaum mehr abbilden,
Doch immer noch bin ich nicht ganz tot,
Hole mir aus der Musik diese Milden,
Kann Mozart auf der Violine spielen,
Mich danach wie neugeboren fühlen.

Das ist mein großes Altersprivileg,
Noch geistig fit die Kultur zu lieben
Und bleibt für mich der weitere Beleg,
Uns damit von Trübsal wegzuschieben,
Wenn wir mit Musik das Gemüt weiten,
Um Melodien in die Seele zu leiten.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Meine alten Hände

16.10.2026
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