Mein skurriler Traum

Ein Gedicht von Ernestine Freifrau v
Ich träume eher selten,
aber manchmal schon,
von schönen Welten.

Träume auch von feinen Damen,
die Verwirrung schaffen,
in dubiosen Dramen.

Habe im Traum schon getötet,
das Blut abgewaschen,
dazu noch lustig geflötet.

Man hat mich im Traum überfallen,
sei jetzt bitte ganz leise,
dann hörst du es noch knallen.

Habe auch schon Feuer gelegt,
eine Frau hat geblasen,
plötzlich war alles weggefegt.

Hab nachts feine Damen getroffen,
haben halb nackt getanzt,
nebenbei zusammen gesoffen.

Bald erwachte ich aus dem Traum
da dachte ich,
das ist doch alles nur Schaum.

Möchte gerne weiter träumen,
aber bitte heute nicht,
vom Elend unter grünen Bäumen.

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz


mageba

Informationen zum Gedicht: Mein skurriler Traum

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15.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ernestine Freifrau v) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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