Mein Ahne

Ein Gedicht von Soso
Er schaut mich an
der Ahne an der Wand,
kaum erkannt,
mit der Ahnin an der Hand.

Die Gesichter eingefroren
wie verloren,
tragen sie
umgeben von
Erinnerung,
die Gewissheit
der Vergangenheit,
gefangen
in der Zeit,
in Einigkeit.

Ohne Klagen
Kummer und Sorgen ertragen.
Kinder geboren,
verloren.
Schicksal angenommen,
darüber hinweggekommen,
haben gelitten
gestritten
geliebt
manchmal verirrt.

Gefangenschaft,
schmerzhaft
im Blick zurück.
Heimfahrt,
Herz bewahrt.

Umgeben
von Zuversicht,
sich aufgemacht
Neues zu erkunden,
gefunden.

Wegbereiter,
getrieben,
Geschichte geschrieben,
geschuldet jener Zeit.

ETWAS von ihm ist geblieben,
Überdauert die Vergangenheit.

Er schaut mich an,
der Ahne an der Wand......

© Soso 2019

Informationen zum Gedicht: Mein Ahne

35 mal gelesen
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13.06.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Soso) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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