Mancher Wicht braucht Rampenlicht

Ein Gedicht von Wolfgang Scholmanns
Rampenlicht webt Farben ins Gemüt.
Leis´rieselt Erinnerung,
füllt den Raum des Wimpernschlages.
Einst lag Natur im Schritt der Zeit,
ausgefranst, verändert sich ihr Kleid.
Hier und da, vielleicht noch eine Spur,
sie gab das Maß, für Zeitentanz und Uhr.
Am Nächsten messen sich die Ziele,
den man liebt, „natürlich wie sich selbst“
Hohes Streben im Rücksichtstrug,
spannt mir Erfolge vor den Pflug.
Nicht darben, stets raffen,
das Selbstbildnis schaffen,
genügend ist wohl nicht genug.

Informationen zum Gedicht: Mancher Wicht braucht Rampenlicht

13 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
29.04.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.