MADEIRA

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Statt Feuer und Asche
Wälder und Gärten auf dem
Vulkanarchipel

Die weißen Wellen
spielen am schwarzen Strand mit
den Kieselsteinen

Die Wasseradern der
Levadas tränken beständig
Gärten im Südland

Bananenstauden
Ein Bündel gelber Monde
verheißt so Süßes

Wolken ziehen durch's
weite graugrüne Bergland
Kühe auf Straßen

Natternköpfe blau
ragen aus Margariten -
Der Stolz Madeiras!

Zitronen leuchten
in den Terrassengärten
für Poncha und mehr

So frisch das Wasser
in den basaltschwarzen Pools!
Baden im Vulkan

Die Baumheide blüht
und säumt uns'ren steilen Weg
hoch in die Klippen

Nebelschwaden zieh'n
Immergrüne Lorbeer'n steh'n
still im Morgenlicht

Baumveteranen
grüßen aus Jahrhunderten
mit starken Gesten

https://youtu.be/91pWHv5fhcs

Informationen zum Gedicht: MADEIRA

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20.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.