Laufen

Ein Gedicht von Ewald Sonnenschein
Gehend schnellen
Bewegung singen

Das Gemüt aufhellen
auf höchste Höhen schwingen

Durch die Poren atmen
In Schweiß geraten

Den Scheitelpunkt erreichen
Die Willenskraft erweichen

Gleitend
Schreitend
taumelnd
baumelnd

********

Beseelt im Rausch
Fehlt nur der Plausch

*********

Leisen Schrittes schleichen
Die innere Uhr aufs Neue eichen

Ohr und Aug zusammenführen
Puls und Atem spüren

Riechen, Sinnen, Ringen
In die Natur eindringen


Worte tragen uns dahin

© Ewald Sonnenschein

Informationen zum Gedicht: Laufen

17 mal gelesen
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21.07.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ewald Sonnenschein) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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