Lauf der Dinge

Ein Gedicht von Simon Käßheimer
Über den Bergen geht die Sonne auf,
im Mittag nimmt sie ihren Lauf.
Und Abends geht sie wieder leise unter,
danach ist selten jemand noch lang munter.

Am nächsten Tag,
ob sie da wieder scheinen mag.
Wir wissen es nicht – nicht immer,
genau genommen höchstens leiser Schimmer.

Das der Lauf und der Lauf der Dinge,
was wenn es immer anders ginge.
Wär es vermutlich besser,
voll Wolken vielleicht, naß und vielleicht nässer.

So nehmen wir sie wie sie und es kommen mag,
jeden neuen schönen Sonnentag.
Und zittern nicht vom Regen und seinem nassen Wiederhall,
an uns und überall.

Informationen zum Gedicht: Lauf der Dinge

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10.08.2026
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