Irgendwann ist Stille

Ein Gedicht von Hans Witteborg
In die Stille sich versenken,
sich zu sich selber zu bekehren,
dem ICH Aufmerksamkeit zu schenken,
den Alltag einmal abzuwehren!

Wer will das nicht? Was steht entgegen?
Das Umfeld, das mit Unruhe gespickt,
die Zeit der Ruhe kommt da ungelegen,
man wurd´ ins Hamsterrad geschickt.

Im Treten, dies im gleichen Trott,
geht trotzdem nichts voran.
Die Zeit verrinnt und dir zum Spott
erwartet dich das Ende dann.

In Stille wirst du dann versenkt,
die Stille, die dich nie umgab.
Sie wird dir hier umsonst geschenkt
in deinem kalten, dunklen Grab!

Informationen zum Gedicht: Irgendwann ist Stille

386 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
21.10.2014
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Witteborg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige