Im Tal der stillen Sehnsüchte

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Im Tal der stillen Sehnsüchte
da kehrte ich kürzlich ein,
ich trank mit großer Freude
den lieblich feinen Blütenwein.

Ich freute mich an den Blumen
die standen kreuz und quer,
doch die frohe Einkehr
die ist schon lange her.

Ich kann das Tal nicht finden
auch nicht im schönsten Traum,
es war recht weit entfernt
an einem Waldessaum.

In meinen Gedanken
bleibt es fortbestehen,
selbst wenn ich alt bin,
die Jahre wie Meeresgischt vergehen.

Das Glück besitzt man nur einmal
und das für kurze Zeit,
darum bewahre es im Herzen
trotz aller Schmach und Pein.

Informationen zum Gedicht: Im Tal der stillen Sehnsüchte

14.08.2014
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