Im Bett ist es so kuschlig

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Heute bleibe ich einfach liegen
und stehe gar nicht auf.
Es wartet so viel Arbeit...
Bin müde und mies drauf.

Im Bett ist es so kuschlig,
ich fühle mich geborgen.
Zum Teufel mit der Arbeit,
dann mache ich sie Morgen.

Die Sonne lacht ins Fenster,
ich werde sie ignorieren.
Es duftet herrlich nach Kaffee,
wer will mich da verführen?

Ich drehe mich noch mal um
und mache die Augen zu.
So sehr ich mich bemühe,
ich finde keine Ruh.

Um mich herum ein leises Surren,
mich beobachtet eine Fliege.
Wer hat dich denn reingelassen?
Verdammt, wenn ich dich kriege.

Ich schaue auf den Wecker,
na nun, es ist gleich zehn...
Ich strecke meine Glieder,
wird Zeit jetzt aufzustehen.

Informationen zum Gedicht: Im Bett ist es so kuschlig

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14.03.2026
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