Ich kenne da
Ich kenne da
Ich kenne da diese wunderbare Frau,
Glaube, dass sie mich vielleicht auch mag,
Doch noch nie hat sie etwas von mir gelesen.
Weltzugewandt, praktisch begabt und schlau,
Bewältigt sie lieber ihren aufscheinenden Tag
Und bleibt geerdet und ganz frauliches Wesen.
So erledigt sie gekonnt ihre Tagesgeschäfte
Und weicht doch nicht von ihres Mannes Seite,
Selbst wenn es einmal schwer und brenzlig wird.
Damit hält sie mit Umsicht in der Hand die Hefte,
Womit sie ihn gelegentlich ein wenig zurückleite,
Denn sie verzweifelt niemals, wenn es verwirrt.
Da läuft sie dann zu ihrer wahren Größe auf,
Ist viel mehr, als nur das andere Geschlecht,
Weil sie ihren Mann aufbaut – und rettet.
So kehrt er zurück in seines Lebens Lauf,
Ins rechte Lot, wird dadurch lebensecht
Gerade dann, wenn sie sich zu ihm bettet.
©Hans Hartmut Karg
2026
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