Ich bleibe

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Ich treffe dich
wie ein neuer Morgen,
der nicht fragt, ob du bereit bist.

Dein Kopf voll To-do-Listen,
dein Herz im Energiesparmodus
und ich
durchbreche das Rauschen
wie eine Sternschnuppe mit Aufprall.

Nicht leise.
Nicht vorsichtig.
Mit Ansage.

Ich will, dass es dir besser geht.
Nicht irgendwann.
Jetzt.

Dass du Hoffnung fütterst
wie einen Muskel,
der lange nicht benutzt wurde.
Dass du wieder spürst,
wie Kraft durch dich geht.

Komm her.
In meinen Armen
ist noch niemand zu wenig gewesen.
Hier wird nichts halb geliebt.

Was ich für dich empfinde,
ist größer als dein ganzes Universum.
Größer als deine Zweifel,
größer als jede schlechte Nachricht.

Ich bin kein Vielleicht.
Kein „mal sehen“.
Kein Rückzug bei Gegenwind.

Ich komme nicht wieder.

Weil ich bleibe.

Wie ein Versprechen,
das nicht ausläuft.
Wie ein Herzschlag,
der dich mitzieht.
Wie Feuer unter deiner Haut,
bis du wieder glaubst.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 20.02.2026]

Informationen zum Gedicht: Ich bleibe

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20.02.2026
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