Horizont

Ein Gedicht von Meteor
Morgenröte verdrängt die Nacht,
der Horizont neigt sich nach vorn,
die Dunkelhälfte umhüllte ihn sacht,
wie Morpheus im Traumsandkorn.

Mit dem Auftritt der güldenen Sonne
fällt der Schleier im Erdschattenbogen.
Mit der Sichtweite flüchten Phantome,
auf der Himmelslinie Zukunftsboten.

Im ewigen Umlauf des Erdplaneten
kreisen Gedanken im lange Ungewissen.
Der Ausblick auf unbekanntes Erleben
lässt Neugierde ungeduldig sprießen.

Informationen zum Gedicht: Horizont

12.04.2026
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