"Hitzige Zeiten"

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
Ich fühle mich wie durchs Wasser gezogen.
Wie ein Schluck Wasser in der Kurve
schleiche ich benommen und kraftlos umher.
Durchgeschwitzte Kleidung klebt an mir
unangenehm fest wie eine zweite Haut.
Meine Haare sind pitschnass, strähnig,
mein hochrotes Gesicht brennt wie Feuer.
Von der Stirn tropft unaufhörlich Schweiß,
rinnt in meine bereits malträtierten,
nun stark gerötete, brennende Augen.
Mit Trinken komme ich nicht hinterher,
schwitze das Wasser schneller raus,
als ich es mir einverleiben kann.
Höchste Zeit, kürzertreten, mehr
als einen Gang zurückzuschalten.

Ich muss mich auf die faule Haut legen.

Es geht um mein Überleben!

Informationen zum Gedicht: "Hitzige Zeiten"

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23.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.