"Herrjemine!"

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
- Fiktion -

Er hat tief ins Glas geschaut,
vergisst sich, wird frech und laut,
pöbelt Saufkumpanen an
und markiert den starken Mann,
da wirft der Wirt ihn hinaus,
schon ist das "Spiel" für ihn aus.

Stunde um Stunde vergeht,
der Mond hoch am Himmel steht
inmitten all der Sterne,
die mit ihm aus der Ferne
die dunkle Nacht erhellen
und zwei Hunde, die bellen.

Sie verfolgen diesen Mann,
der nur torkeln, stolpern kann,
weil er voll des Weines ist
und bang sein Taschentuch hisst
- Zeichen der Ergebenheit -
da tut er den Hunden leid.

Gnade lassen sie walten,
verschonen erst den Alten,
krümmen dem Trinker kein Haar
- alles wäre wunderbar -
doch wollen dann Spaß haben
und bringen ihn zum "Traben" ...

"Wuff, Wuff" "Au, Au" "Wau, Wau" Au, Au" "Wuff, Wuff".....

Informationen zum Gedicht: "Herrjemine!"

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20.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.