Hellsicht

Ein Gedicht von Meteor
Ein leises Ahnen, tief in uns bereit,
zieht lautlos seine Kreise durch die Zeit.
Es ist kein Sehen, Hören oder Fühlen,
kein offenes Auge im Alltagswühlen.

Ein Schleier liegt auf dieser Welt,
der starr den Blick der Meisten hält.
In Dimensionen direkt nebenher
existieren Schemen einst Gewesener.

Wenn Vernunft nach Erklärung sucht,
dieser 6. Sinn erkennt längst genug.
Wer die Gabe dieser Hellsicht trägt,
wird von ganz andren Wellen bewegt.

Man sieht Schmerz, bevor er weint,
sieht Seelen, die im Geist vereint.
Die Aura leuchtet blau und rot,
sie zeigt das Leben und den Tod.

Es ist ein Segen, oft ein Flehen,
so tief ins Herz der Welt zu sehen.
Denn wer um das Unsichtbare weiß,
zahlt für das Wissen seinen Preis.

Ein stiller Gruß, ein stummes Ahnen,
wenn Engel leise Wege bahnen.
Die Wahrheit liegt nicht in der Nacht,
sie ist im Sehenden erwacht.

Informationen zum Gedicht: Hellsicht

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08.09.2026
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