Heldenfriedhof

Ein Gedicht von Josef Albert Stöckl
Heldenfriedhof


Unzählige Gräber
Kreuze aus
Holz und aus Stein
die, die darunter liegen
wollten nie Helden sein.

Keine Hoffnung
kein Leben
keine ersehnte Heimkehr
und der Platz
bei den Liebsten
der blieb immer leer.

Die Zeit, sie hält still
an diesem würdigen Ort
nur die Bäume rings her
rauschen und flüstern
immerzu, immerfort:
„Nie mehr ein Krieg,
nie mehr, niemals mehr!“

Und Freunde und Feinde
wandern nun
fern aller Zeit
gemeinsam
durch die blühenden Wiesen
der Ewigkeit.


Josef Albert Stöckl

Informationen zum Gedicht: Heldenfriedhof

09.09.2026
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