Heilendes Gebet

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Heilende Händ’,
die mir die Augen verhüllen,
Kräfte zur Sonne strebend,
mein Herz zu wandeln gebieten.
Ein Wunsch aus der Herzensmitte,
still und schwer,
wie Balsam,
der die zerrissene Seel’ berührt,
liebäugelt mein Herz.

Die Puzzleteile,
wie entfremdet,
fallen in die Hand des Herrn,
überströmende Lieb’,
die nichts zurückverlanget,
ein Strom aus Gnade,
träge und doch unergründlich.
Atem der Engel,
Harfen- und Geigentöne
ziehen in das Blut,
tragen das Heil des Alls
durch die finsteren Fenster
meines Lebens.

Dankbar knie’ ich,
das Haupt gesenkt,
mein Flehen erhebt sich,
ein Lichtleinschein,
das in mir wohnt,
aber unentwegt, unverdrossen
aus dir weiterlebt.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 02.02.2026]

Informationen zum Gedicht: Heilendes Gebet

02.02.2026
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