Grenzen
Eine Grenze für das Verständnis
Sind die Mauern die ich baue
(Verstehe mein Verhängnis
Philosophiere ich ins Blaue)
Resultat aus meiner Schwäche
Aus dem Wissen um den Weg
Bevor ich mich aufs Arge räche
Mache hier daraus ein Privileg
Gesegnet bin ich mit Wissen
Kombinationsgabe und Zuversicht
Mag kaum meine Fahnen hissen
Bin hier auf Kommunikation erpicht
Mein Frieden prägt mein Sinnen
Bin ich für mich wohl oft allein
Muss nicht fremde Garne spinnen
Mich nicht für fremde Leut' verzwein
Denn deren Reich ist fast zu wenig
Deren Worte sind mir seltsam leis
Freundes Arm scheint mir das Leben
Das Weltenwasser die meine Speis
Das Brot ist für mich gebrochen
Das Herz schlägt in festem Takt
Dichte hieran schon seit Wochen
Doch scheint es mir realer Fakt
Dies Gedicht kreist um Leere
Um ein Fass das bodenlos
Es kostet mich fast die Ehre
Warum nur schien‘s mir groß
Lies es einfach schweigend
Nimm es als geschrieben hin
Es birgt für den der Treibend
Den Innehalt als neuen Sinn
© Auris cAeli
Das könnte Sie auch interessieren